Miroslav Tadić (* 1959 in Belgrad) ist ein serbischer Gitarrist.
Tadić erhielt eine klassische Gitarrenausbildung in Jugoslawien und Italien. 1979 ging er in die USA, wo er seine Ausbildung an der CalArts in Los Angeles vervollkommnete. Hier unterrichtet er seit 1985.
Tadićs Repertoire umfasst Werke des Barock und der Klassik ebenso wie Blues-, Jazz- und Rockmusik. Er wurde 1997 vom US-amerikanischen Fachmagazin
Guitar Player zu den dreißig radikalsten und am meisten individualistischen Gitarristen der Welt gezählt. Tadić arbeitete mit Musikern wie
Jack Bruce,
David Torn,
Joachim Kühn, L. Shankar, Howard Levy, Dušan Bogdanović, Theodosii Spassov,
Kudsi Erguner,
Djivan Gasparyan, Pandit Swapan Chaudhuri,
Markus Stockhausen und
Maria João zusammen. Er wirkte an Projekten von
Terry Riley mit und trat an der Los Angeles Opera mit
Plácido Domingo auf.
1986 lernte er
Mark Nauseef und
Walter Quintus kennen, mit denen er seither eine große Anzahl von Aufnahmen und Projekten verwirklichte. In jüngster Zeit widmete er sich mit dem Gitarristen Vlatko Stefanovski und der Sängerin Vanja Lazarová der mazedonischen Musik.